Montag, 5. Juni 2017

Junge Kartoffeln in pikanter Tomatensauce

Hmmm, junge Kartoffeln! Mit ganz zarter Schale, die man auch einfach mitessen kann.
Meine Kartoffeln baden in einer pikanten Tomatensauce. Das ist keine klassische Kombination (ich hätte die Sauce wohl eher mit Pasta kombiniert), aber gerade diese spannende Kombination macht das Essen so lecker. Die Idee dazu hatte Christina, deren Blog leider seit viele Monaten verwaist ist. (Wenn du das lesen solltest, Christina: Komm zurüüück!)


Junge Kartoffeln in pikanter Tomatensauce


Junge Kartoffeln in pikanter Tomatensauce

Zutaten für 2 Portionen

Kartoffeln nach Hunger
3 EL Olivenöl
1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
grobes Salz
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
1/2 TL Paprikapulver, rosenscharf
1 EL Balsamico
1 Prise Zucker
100 ml Ofengeröstete Tomaten (statt Tomatenmark)
1 Dose gehackte Tomaten
Salz
schwarzer Pfeffer
1 EL Kapern
schwarze Oliven
100 g Feta
1/2 Bund grob gehackte Petersilie


Zubereitung

Den Ofen auf 200 °C vorheizen.
Die Kartoffeln waschen. In einer Schüssel mit 2 EL Öl und 1/2 TL Paprikapulver mischen. (Am besten mit den Händen.) Die Kartoffeln auf ein Bachblech geben, mit etwas grobem Salz bestreuen. Ca. 45 Minuten backen, dabei 2 - 3 Mal wenden.

Während die Kartoffeln im Ofen sind, die Zwiebel in feine Stücke schneiden. Koblauch und Kräuter ebenfalls fein hacken.
In einer Pfanne 1 EL Öl erhitzen. Die Zwiebel darin glasig andünsten. Knoblauch, Kräuter und Paprikapulver dazu geben. Ca. eine Minute mitanbraten, dann Balsamico und Zucker dazu geben. Die Tomaten in die Pfanne geben und dann mit einer Prise Salz würzen. Die Tomaten ca. 15 Minuten ankochen lassen, bis eine dicke Sauce entsteht.
Die Kapern grob hacken. Zusammen mit der Hälfte der Petersilie unter die Sauce rühren und dann die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Sauce auf zwei Tellern verteilen, die Kartoffeln darauf geben. Die Oliven ebenfalls auf den Teller geben, den Feta darüber krümeln und die restliche Petersilie darauf verteilen.

Junge Kartoffeln in pikanter Tomatensauce



Donnerstag, 25. Mai 2017

Spargel mit Radieschen-Ei-Vinaigrette

Hach, du schöne Spargelzeit…
Bisher gab’s Spargel mit Kratzete, Spargel mit Sauce Béarnaise, Spargel mit Kratzete, Spargel mit grüner Sauce, Spargel mit Kratzete, Spargel mit Kratzete, … Same procedure as every year.
Aber so lecker Spargel mit Kratzete auch ist, ein bisschen Abwechslung muss sein. Und deswegen gab’s zum Muttertagsbrunch diesen feinen Salat, der bei allen richtig gut ankam.

Spargel mit Radieschen-Ei-Vinaigrette

Spargel mit Radieschen-Ei-Vinaigrette

Zutaten für eine große Buffet-Portion:

1 kg weißer Spargel
Salz, Zucker
etwas Butter
1 Bund Radieschen
3 Eier
4 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
1 TL scharfer Senf
2 TL körniger Senf
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ Bund Schnittlauch



Zubereitung:


Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden. In ca. 4 cm lange Stücke schneiden, die Köpfchen separat auf einen Teller legen.
Ca. 500 ml Wasser zum Kochen bringen. ½ TL Salz, eine Prise Zucker und einen Stich Butter ins Wasser geben, dann die Spargelstücke hineingeben. Ca. 8 Minuten kochen, dann die Köpfchen in den Topf geben.
Sobald die Spargeln bissfest sind, in ein Sieb geben. Dabei die Brühe auffangen. (Die könnt ihr später einfach als Brühe trinken, als Brühe für ein Risotto nutzen, usw.)
Während die Spargeln kochen, die Eier 9 Minuten lang hart kochen. Nach dem Kochen in kaltes Wasser geben
Die Radieschen putzen und grob raspeln.
Aus Öl, Essig und Senf eine Vinaigrette anrühren. Salz, Pfeffer und nach belieben etwas Zucker dazu geben.
Schnittlauch hacken und unter die Sauce rühren.
Die Eier schälen und grob hacken.
Radieschen und die Eier unter das Dressing heben. Noch einmal abschmecken.

Die Spargeln auf eine Platte geben. Das Dressing darüber geben. Noch lauwarm servieren, schmeckt aber auch kalt.

Montag, 24. April 2017

Kimchi Omlette

Vor einer ganzen Weile habe ich das Rezept für Kimchi gebloggt. 
Aktueller Vergärungsstatus: *Nicht mehr kantinengeeignet* (Sagen zumindest meine Arbeitskolleginnen, tssss. Ich find's ja nicht so dramatisch.)
Also gibt's Kimchi jetzt zu Hause. Zum ersten Mal nicht nur "pur", sondern in einem Gericht. Für den Anfang habe ich mir etwas ganz einfaches ausgesucht, ein Omlette mit Kimchi nach David Lebovitz.
Monsieur Lebovitz gibt noch etwas Zucchini ins Omlette, darauf hab ich aber verzichtet. Bei mir gab's dazu etwas Basmatireis, aber ihr könnt das Omlette auch einfach pur essen, oder vielleicht mit etwas Cheddar, inspired by milchmädchen? Hmmm! 

Kimchi Omlette



Kimchi Omlette

Zutaten für 1 Omlette

2 Frühlingszwiebeln
3 EL Kimchi
2 Eier (bei mir zusätzlich noch 1 Eiweiß, weil das grade über war)
1 TL Mirin
Salz, schwarzer Pfeffer
1 EL Bratöl

nach Belieben: Schnittlauch, Bärlauchblüten


Zubereitung:

Frühlingszwiebel waschen, die weißen Enden in dünne Ringe schneiden, die grünen Enden in ca. 1 cm lange Stücke schneiden.
Kimchi aus dem Glas nehmen und grob hacken.
Eier mit dem Mirin verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln und Kimchi darin anbraten, bis das Gemüse etwas Farbe bekommt. Dann die Temperatur reduzieren (bei mir Stufe 2 von 10) und die Eier vorsichtig in die Pfanne gießen. Einen Deckel aufsetzen und die Eiermasse stocken lassen.

Das Omlette zusammenklappen und vorsichtig auf einen Teller geben.
Nach Belieben mit Schnittlauch und Bärlauchblüten bestreut servieren.

Sonntag, 9. April 2017

Flammkuchen mit roter Bete und Bärlauch

Diesen Winter habe ich wohl mehr rote Bete gegessen, als irgendein anderes Gemüse. Trotzdem hängt sie mir nicht zum Hals raus (ich muss schließlich einige verpasste Jahre nachholen). Dennoch, ein bisschen Frühling auf dem Teller muss sein. Hier in Form von Bärlauch.
Gefunden habe ich das Rezept in der Köstlich vegetarisch. Die Zeitschrift habe ich, nachdem ich sie ein paarmal testweise gekauft habe, im Abo. Ich finde sie wirklich super. Die Rezepte sind nicht so superfancy, eher bodenständig. Das mag ich!

Flammkuchen mit roter Bete und Bärlauch


Flammkuchen mit roter Bete und Bärlauch

Zutaten für 2 Flammkuchen

Teig
175 g Dinkelmehl Type 630, 550er Weizen geht ebenfalls
100 g Wasser, kalt
2 g Hefe (eine haselnussgroße Menge)
1/2 TL Salz
10 g Olivenöl

Belag
50 g Bärlauch
200 g Schmand
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
150 g rote Bete
1 EL Olivenöl
2 EL geröstete Pinienkerne (im Original Pistazien)


Zubereitung

Den Teig in eine Schüssel legen, zudecken und an einem kühlen Ort mindestens 24 Stunden gehen lassen.

Ofen vorheizen, so heiß wie möglich und optimalerweise mit Pizzastein.

Bärlauch waschen, trocken schleudern und dann in feine Streifen schneiden.
Etwas Bärlauch für später beiseite legen, den Rest mit dem Schmand verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Rote Bete schälen, je nach Durchmesser halbieren, und in 1 - 2 mm dicke Scheiben schneiden. Ölivenöl zu den Scheiben geben und vermischen.

Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu zwei Kugeln formen. 5 Minuten entspannen lassen.

Den Teig nach Belieben rund oder länglich auswallen. Mit dem Schmand bestreichen, die rote Bete darauf verteilen.
In den Ofen schieben und so lange backen, bis der Rand leicht gebräunt ist.

Zum Servieren mit dem restlichen Bärlauch und den Pinienkernen bestreuen.

Sonntag, 12. März 2017

Namibischer Schoko-Bananen-Kuchen

Vor ziemlich genau einem Jahr war ich auf einem Garagenflohmarkt. Außer ein paar Büchern fand ich absolut nichts Kaufenswertes. In der Stadthalle gab es aber Bewirtung durch irgendeinen Verein und meine Wahl fiel ganz schnell auf einen "Afrikanischen Schoko-Bananen-Kuchen". Mensch, war der lecker! Nach einiger Recherche im Internet fand ich dann das Rezept von einem "Namibischen Bananenkuchen", der dem Kuchen, den ich gegessen hatte, ziemlich ähnlich sah. Und nachdem ich ihn getestet habe, weiß ich: Das isser! Der Kuchen hat einen wunderbar knusprigen Mürbteigboden, der Schoko-Bananenteig schmeckt wunderbar, nur leicht bananig und herrlich schokoladig. Der Kuchen war schon nach einem halben Tag sehr saftig, geschmeckt hat er trotzdem mit jedem Tag besser. Hmmm! Durch den Mürbbteig ist er natürlich etwas aufwändiger in der Herstellung, aber das lohnt sich. Vertraut mir.

Namibischer Schoko-Bananen-Kuchen
 
Namibischer Schoko-Bananen-Kuchen

Zutaten für eine 26-cm Springform:

Für den Mürbeteig:
100 g Butter
150 g Mehl
1 Prise Salz
50 g selbst angesetzer Vanillezucker

Für die Füllung:
2 sehr reife Bananen
190 g Zucker
130 g weiche  Butter
1 Prise Salz
15 g Rum
1 Prise Zimt
1 Vanilleschote
6 Eier
100 g gemahlene Mandeln
35 g Kakaopulver
100 g Mehl
1 Pck. Backpulver
Fett für die Form

Guss:
100 g Vollmilchschokolade
50 g Zartbitterschokolade


Zubereitung:

Für den Mürbteig Zucker, Butter und die Gewürze gut verrühren. Danach das Mehl unterkneten, bis der Teig schön glatt ist. Eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Backform fetten. Anschließend den Mürbteig am besten zwischen einem Backpapier und einer Frischhaltefolie auf ca. 3 mm Dicke ausrollen und den Boden einer großen Springform damit auslegen. Mit einer Gabel Löcher in den Boden stechen.

Für die Füllung Bananen, Zucker, weiche Butter und Gewürze schön schaumig schlagen. Dann nach und nach die Eier dazugeben. Die trockenen Zutaten wie Mehl, Nüsse, Kakaopulver und Backpulver (und evtl. die Rosinen) miteinander mischen und anschließend langsam unter den Teig rühren. Die Bananenmasse in die Form mit dem Mürbteig füllen. Am Rand die Masse hochziehen, damit der Kuchen gleichmäßig bäckt.

Im vorgeheizten Backofen für ca. 45 Min. bei 190°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 170°C) backen.

Den Kuchen auskühlen lassen und anschließend die Form lösen. Dann mit geschmolzener Schokoladenglasur übergießen und diese mit einem Pinsel glattstreichen.